26.05.2001
Finalspiel in Berlin
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Das "Objekt der Begierde"
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Am Tage des Pokal-Finales packten wir um 07.00 Uhr in der Frühe
unsere Sachen und fuhren mit unseren Nachbarn im gemieteten VW Multi-Van
nach Berlin. Die 530 KM waren innerhalb von knapp 5 Stunden heruntergerissen
und wie viele Schalker wir während der Fahrt getroffen hatten,
ließ sich nicht einmal mehr schätzen. In Berlin angekommen,
stellten wir unser Vehikel direkt vor dem Olympia-Stadion ab und wurden
dann gleich von Frank Stolz kontaktiert, der uns zur Berliner Gedächtnis-Kirche
rief.
Frühstückspause auf dem Weg nach Berlin |
Glück gehabt, ein Plätzchen war noch frei am Stadion |
Achtung! Gleich kommen wir..... |
Mini-WWS-Treffen an der Gedächtnis-Kirche |
Den Weg legten wir per U-Bahn zurück und als wir den Platz betraten, trauten
wir unseren Augen nicht. Es waren wirklich etliche tausend Schalker auf
dem Platz, die dort schlicht und ergreifend abfeierten, was das Zeug hielt.
Die Bierschwarzhändler haben sich bestimmt eine goldene Nase verdient.
Solvejg holte mir zunächst mal ne echte Curry-Wurst und dann schoben
wir ab in Richtung Gaststätte „Brettl“, der Zentrale des Berliner
Schalkefanclubs „Königsblau Berlin“. Dass es da auch so richtig voll
war, versteht sich von selbst. Neben den bekannten Getränken wurde
gegrillt und es gab Stullen mit Schmalz und Röstzwiebeln. Toll. Andreas
Stoll ließ sich derweil die Haare blau einfärben und wir suchten
dann zunächst mal ein Plätzchen der Ruhe, damit unsere Kinder
auch einmal verschnauben konnten.
Das "Brettl" in der Grainauer Strasse |
"Stolle" beim
Friseurtermin |
Drin im Brettl war es voll, so ging es dann auch |
Die "Liegewiese" vor dem Olympiastadion |
Schließlich ging es per U-Bahn wieder zur Kirche und dort trafen
wir dann den fast vollständigen Kader unserer Schalker-Amateure. Es
war ein ungewohntes Bild, denn wir waren in vollem Ornat und die Amas in
zivil. Welt verkehrt. ;-))
Nach einem gepflegten Pläuschken setzten wir uns dann wieder
in Richtung Olympia-Stadion ab und quartierten uns dort, nach den üblichen
Kontrollen, auf der großen Wiese ein, um mit Schalkern aus aller
Welt auf das große Ereignis zu warten. Zwischen all den Schalkern
waren immer wieder Fans der Union auszumachen, die sich ausgezeichnet verhielten
und teilweise auch mit den Schalkern feierten. Tolle Truppe. Schließlich
begaben wir uns zu unseren Plätzen auf dem Oberrang und waren schon
schwer beeindruckt, als wir dann in den Innenraum des Stadions blicken
konnten.
Volles Haus... |
...und (fast) alles Schalker. |
Fahnenträger |
Die Nationalhymne wurde vorgetragen |
Auf den Rängen waren bestimmt mehr als 35.000 Schalker auszumachen
und es war eine grandiose Stimmung. Als dann unsere Mannschaft zur ersten
Prüfung des Geläufs erschien, war der Jubel natürlich schon
fast grenzenlos und unsere Spieler waren doch sichtlich beeindruckt ob
der Fanschar des FC Schalke 04. Kurz vor dem Spiel gab es dann die Nationalhymne
und die Vereinslieder wurden zum Besten gegeben. Dies wiederum fand ich
besonders beeindruckend.
Schließlich wurde angepfiffen und die Union zeigte auf, dass
sie durchaus des Fußballs mächtig ist. Nachdem dann Jörg
Böhme die beiden Buden schoß, war der Jubel natürlich grenzenlos.
Was sich nach dem Abpfiff ereignete, will ich nicht wiedergeben, das sah
man wohl auch an den Bildschirmen. Es war einfach nur unglaublich toll.
Da standen unsere "Jungs" |
Halbzeitunterhaltung |
Der "Pott" ist unser! |

Block 29 war "unser" |
Kurz nach 23.00 Uhr fuhren wir dann wieder in Richtung Heimat und
wir sahen nur Schalker. Auch auf den Rastplätzen nur ein Meer in Blau
und Weiß.
Kurz nach 04.00 Uhr Morgens waren wir dann wieder zuhause, kaputt
aber glücklich, dieses erlebt haben zu dürfen. Nachdem die Kröten
inne Poofe verschwunden waren, köpften wir eine Flasche Sekt aus Ballrechten-Dottingen
tranken ein paar Gläschen und packten uns dann auch weg, weil es ja
später wieder weitergehen sollte.
Gegen 15.30 Uhr trafen wir dann auch im Parkstadion ein und ich
traute meinen Augen schon wieder nicht. Auch hier waren über 30.000
Schalker versammelt, die auf die Mannschaft warteten. Als diese dann nach
dem Korso eingetroffen war, gab es wieder Jubel ohne Ende und ich war glücklich,
auch hier inmitten der Schalker Gemeinde stehen zu dürfen. Mittendrin,
statt nur dabei... ;-)))
Gegen 20.30 Uhr verzogen wir uns dann in Richtung Westerholt und
ließen den anstrengenden Tag locker ausklingen. Resume :
Berlin ist eine tolle Stadt, in jeder noch so abgelegen Straße
liefen Schalker herum, so daß die Bundeshauptstadt wirklich fest
in Schalker Hand war, die Union-Fans waren spitze, es war ein schönes
Spiel, die Atmosphäre im Stadion war äußerst gelungen,
ebenso das Programm und der Pott ist seit Sonntag endlich wieder mal im
Pott. Wir haben jede Menge Bekannte getroffen und unser World-Wide-Schalke-e.V.
war ebenfalls mit zahlreichen Mitgliedern vertreten.
Bis nächstes Jahr.... ;-)) Micha
Damit
die Tribüne nicht wegen Überfüllung zusammenbrach, gab es
am Eingang für alle kostenlose Eintrittskarten. |
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